Mangelhafte Ermittlungen oder doch ein Versuch, bekannte Antifaschist*innen einzuschüchtern?

Wie ihr euch sicher erinnern könnt, fand am 3. August 2015 gegenüber des Rabbiner-Rülf-Platzes in Saarbrücken eine SageSa-„Mahnwache“ statt, bei der auch einige unserer Mitglieder anwesend waren. Während besagter Mahnwache bzw. dem spontanen Gegenprotest kam ein SaGeSa-Anhänger zu Schaden. Für uns wäre dies auch nicht weiter Thema, wenn nicht eines unserer Mitglieder zu Unrecht wegen Körperverletzung angezeigt worden wäre.

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Nach Köln: Linksjugend [’solid] Saar fordert Verhaltensregeln für Arschlöcher

In Konsequenz zu den Diebstählen und den schockierenden sexuellen Übergriffen auf dutzende Frauen im Areal des Kölner Bahnhofs hat die Stadt Köln in Person der Oberbürgermeisterin Reker und Polizeipräsident Albers nun unter anderem „Verhaltensregeln“ für junge Frauen vorgestellt. Zum Glück! Wir hatten schon befürchtet, dass man eventuell mal gesellschaftlichen Sexismus oder ein bis zum Kotzen überinterpretiertes Männlichkeitsbild bekämpfen will.

Stattdessen sollen Frauen bei Großveranstaltungen nun brav in Gruppen zusammenstehen, sich von diesen wenn möglich nicht trennen und auf jeden Fall mindestens „eine Armlänge Distanz“ zu Fremden halten „damit ihnen solche Dinge nicht widerfahren“, meint die Expertin für Sexismus und Täter-Opfer-Umkehr Henriette Reker. Weiß doch schließlich jeder: Wer sich von seiner Gruppe trennt, Fremde im Vorbeigehen berührt oder auch sich aufreizend anzieht, ist selber Schuld, wenn sie angegrabscht wird.

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Linksjugend [’solid] Saar unterstützt Hilferuf des Botanischen Gartens der UdS

Die Linksjugend [’solid] Saar kritisiert die geplante Stellenstreichung am Botanischen Garten der Universität des Saarlandes deutlich: „Die massiven Sparmaßnahmen der Landesregierung im Hochschulbereich werden hier besonders deutlich“, erklärt Dennis Kundrus, Beauftragter für politische Bildung. „Die geplanten Stellenstreichungen bedeuten nichts anderes als ein langsames Sterben des botanischen Gartens.“

Der Botanische Garten sei eine wichtige Stätte für Bildung und Kultur und der nächste Botanische Garten erst in Mainz zu finden und daher für alle Saarländer*innen nicht leicht erreichbar. „Das bedeutet für die Familie vom Studierenden bis zu Schulklassen wieder eine weitere Möglichkeit weniger, sich kulturell und naturwissenschaftlich zu bilden. Die saarländische Linksjugend solidarisiert sich daher mit dem Hilferuf des Botanischen Garten und unterstützt den Aufruf, diesen mit einer Fördermitgliedschaft zu unterstützen.“

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