Linksjugend [’solid] Saarland unterstützt die DGB-Jugend in ihren Forderungen zur kommenden Landtagswahl

Vor wenigen Tagen hat die DGB Jugend Rheinland-Pfalz/Saarland ihre Forderungen zur kommenden Landtagswahl vorgestellt. Und wenn man ihre Vorschläge so betrachtet, dann klingen diese sicher nicht nur uns überzeugend.

So gibt’s vor allem in den Bereichen (Aus-)Bildung und ÖPNV große Überschneidungen mit unseren Ideen für die nächste Landesregierung. Wie auch wir fordert die DGB-Jugend einen kostenlosen Nahverkehr sowie eine Verbesserung der Lage von Lehrenden und Lernenden und bessere Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, sowohl im schulischen als auch im betrieblichen Umfeld. Wir begrüßen zudem den Ruf nach freien Tagen zur Freistellung für Bildung und ehrenamtliches, auch soziales Engagement. Überdies sollte man ihre Forderung nach mehr Mitbestimmung in Lehre und Betrieb direkt auch vor Ort zu berücksichtigen wissen.

Um es klar zu sagen: Die Wünsche der DGB-Jugend lesen sich für uns als eine Wahlempfehlung für DIE LINKE. im Saarland. An einer solchen könnte sich schließlich auch der DGB Rheinland-Pfalz – Saarland ein Beispiel nehmen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns, dass die DGB-Jugend für starke, linke Positionen streitet. Glück auf, Genoss*innen! Und am 26. März für die stimmen, die wirklich eure Interessen vertreten.

Gewerkschaftliche Demenz und ein falsch adressierter Wahlaufruf

Wir schreiben das Jahr 2017 und beinahe alle Menschen hierzulande sind sich einig – es läuft was schief in Deutschland. Große Teile der Bevölkerung begegnen dem Gefühl der Einflusslosigkeit mit Resignation. Oder aber sie verlassen den Weg der Demokratie und schwimmen auf der Welle der Menschenverachtung, à la PEGIDA, AfD etc.

Und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, erscheint der sozialdemokratische Heilsbringer Martin Schulz und gelobt, dass die Sozen künftig alles besser machen werden. Fortan wird Deutschland wieder von der Sonne geküsst, Hoffnung ergreift die Menschen und der Glaube an eine bessere Welt kehrt zurück. Und auch große Teiler der saarländischen Gewerkschaften steigen in die Lobpreisungen auf Herrn Schulz ein und singen die alte Mär von einer sozialen SPD, die von einem Wahlaufruf für Anke Rehlinger begleitet wird.

Doch gerade diese Gewerkschaften sollten es besser wissen. So sind es doch sie, die nach beinahe allen Wahlen die Ersten sind, die die verfehlte Politik der Genoss*innen anprangern.

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