Antiziganismus im öffentlichen Leben? – Niemals!

Und prompt belehrt uns RADIO SALÜ-Moderator Thorsten Kremers eines Besseren. In seinem letzten Facebook-Post wirbt er für eine differenziertere Berichterstattung, wenn es um potenzielle Straftäter*innen geht. Differenzierter bedeutet für Herrn Kremers aber nicht die Lebenssitution der Straftäter*innen zu beleuchten, die zu eben diesen Verbrechen geführt haben, sondern deren ethnische Zugehörigkeit genauer zu bestimmen.

Anstoß hierfür war ein Bereicht von „Breaking News Saarland“, in dem von „kriminellen rumänischen Clans“ die Rede ist. Was aus unserer Sicht schon vor rassistischen Vorurteilen strotzt, échauffiert Kremers erheblich, nur leider nicht im positive Sinne. Laut ihm gibt es keine „Familien-Clans“ – was wohl eher Großfamilien sind und bis vor wenigen Jahrzehnten auch in Deutschland durchaus üblich war – in Rumänien und überhaupt seien alle Rumänien rechtschaffende Arbeiter. Welch romantisch verklärte Sicht, denn es gibt wohl in jedem Land Kriminelle und dabei spielt deren Herkunft meist keine Rolle.

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Linksjugend [’solid] Saar: Antiziganismus als gesellschaftliches Problem anerkennen und dagegen handeln!

Im Zuge des Workshops zum Thema Antiziganismus am vergangenen Samstag hat sich die Linksjugend [’solid] Saar zusammen mit Interessierten mit der Thematik der Diskriminierung von Sinti und Roma auseinandergesetzt.

Im Workshop wurde sowohl die historische Perspektive des Antiziganismus, als auch die heutigen Zustände analysiert und kritisiert.
Anschließend wurde auch über Möglichkeiten gesprochen, die Befreiung von Ausgrenzung der Betroffenen sowie das Recht auf Mitsprache ermöglichen zu können.

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